Förderkonzept der Wintersteinschule gemäß unseres Leitziels

 

Wir fördern keinen Einheitsschnitt,

 

 

 

sondern stärken positive harmonische Vielfalt.

 Quelle:Kinder und Lehrer lernen: Freie Arbeit aus: Lehrer- Bücherei:Grundschule

Hrsg: Horst Bartnitzky und Reinhold Christiani

 

Durch unsere Unterrichtsgestaltung wollen wir schon ab der 1.Klasse unserem Leitziel gerecht werden und

  • Lernfreude und Lernbereitschaft wecken, das Lernen zu lernen,

  • eine positive Arbeitshaltung aufbauen

  • Bereitschaft und Fähigkeit entwickeln, Verantwortung zu übernehmen

An der Wintersteinschule setzen wir verschiedene Diagnoseverfahren ein, um die Stärken und Schwächen unserer Kinder zu analysieren.

Folgende Diagnoseinstrumente stehen zur Verfügung:

 

Deutsch:

  • Hamburger-Schreibprobe (HSP) Klasse 1-4

  • ELFE (Leseverständnistest für Erst- bis Sechstklässler) Klasse 1-4

  • Salzburger Lese- und Rechtschreibtest (SLRT) Klasse 1-4

  • „Das Weiße Blatt“ Klasse 1

 

 Mathematik:

  • Förder/Diagnose- Box Mathe, Schroedel (Von der zielgerichteten Beobachtung zur individuellen Förderung) Klasse 1 bis 4

  • „Komm mit - Rechne mit“, Finken, (arithmetischer Bereich) Klasse 1-4

  • BFZ Testverfahren (nach Bedarf): Demat-Test, Belz Verlag Klasse 1-4


Wir ermitteln die Lernvoraussetzungen unserer Schülerinnen und Schüler durch:

  • Beobachtungen im Unterricht

  • Feststellen des aktuellen Leistungsstands durch gezielten Einsatz der oben genannten Diagnoserverfahren

  • Kooperation mit dem BFZ


Durch die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler können wir sinnvolle Differnzierungsmöglichkeiten in den Unterricht integrieren.


Differenzierungsmaßnahmen ergeben sich im Hinblick auf:

  • Qualität und Quantität

  • Methode

  • Medien

  • Sozialform


Weiterführende Unterstützungen erfolgen durch:

  • Beratungsgespräche mit den Eltern (Tipps zur häuslichen Förderung)

  • Förderung in Kleingruppen im Rahmen von Förderunterricht an der Wintersteinschule (Förderung in den Bereichen Deutsch, Mathematik, DaZ, Vorlaufkurs, ESE, IB)

  • Beratungsangebot des schulpsychologischen Dienstes

  • Kooperation mit außerschulischen Förder- und Therapieeinrichtungen


Zusätzlich werden im Rahmen des Ganztages weitere Fördermöglichkeiten angeboten:

  • Marburger Konzentrationstraining

  • Hausaufgaben differenziert nach individuellen Leistungsfähigkeiten

  • Individuelle Leseunterstützung durch Leselernhelfer der AWO (Einzelbetreuung)

  • Einrichtung von Leseclubs (Unterstützung durch „Stiftung Lesen“)

  • Förder- und Forderkurse im Bereich Deutsch und Mathematik


Förderplan:

Wird ein Förderbedarf diagnostiziert erfolgt die Erstellung eines Förderplans. Das Kollegium kann zwischen einem allgemeingültigen Formular ( s. Förderplanvorlage) oder einem individuellen Freitextbericht.


Nachteilsausgleich:

Auf der Grundlage des individuellen Förderplans werden ggf. unterschiedliche Formen des Nachteilsausgleiches in den Unterricht integriert.

 

Zum Beispiel:

  1. Ausweitung der Arbeitszeiten in Klassenarbeiten

  2. Bereitstellen und Zulassen spezifisch gestalteter Arbeitsblätter und Materialien (Zahlenstrahl, Wörterbuch, Zehnerketten usw.)

  3. Differenzierte Aufgabenstellung

  4. Verringertes Arbeitspensum

  5. Sukzessiver Aufgabeninput


Aussetzung der Note:

Sollten die Fördermaßnahmen inklusive Nachteilsausgleich nicht zu einer Leistungsverbesserung führen, kann die Note gemäß § 7 der VOLRR ausgesetzt werden. Dies bedarf dem Beschluss der Klassenkonferenz.


Verzahnung von Förder- und regulärem Unterricht:

Der Förderunterricht orientiert sich an den individuellen Defiziten des Kindes. Lernschwächen werden systematisch aufgearbeitet. Die erlernten Kompetenzen kommen dann in Unterricht zur Anwendung, so dass eine enge Verzahnung zwischen Förder- und regulärem Unterricht erfolgt.