Limespatenschaft

Unsere Wintersteinschule war als erste Schule im Wetteraukreis bereit, eine Patenschaft über einen Abschnitt des Limes sowie über den Gaulskopf am Limes zu übernehmen. Welche Aufgaben bringt nun diese Patenschaft für uns? Die Klassen der 4. Jahrgangsstufe wollen helfen, dass Turm und Limes erhalten bleiben. So können auch spätere Generationen noch die Spuren römischer Vergangenheit in unserer Heimat bewundern. Unsere erste Aufgabe als „Limespaten“ bestand darin, dass wir –die Klassen 4a und 4b- im Mai 2006 den Turm von Unkraut und Moos, das im Laufe der Zeit das Mauerwerk zerstört hatte, befreit haben. Danach erst konnten die Mauern von Fachleuten gründlich saniert werden. Weiterhin veranlasste die Gemeinde Ober-Mörlen, dass das hölzerne Treppenhaus, welches Jahre zuvor durch einen Brand zerstört worden war, wieder aufgebaut wurde.

 

Die Klasse 4b auf der Saalburg

 

Ausflug der Klasse 4a zur Saalburg

Text von Kiara Müller, 4a

Heute waren wir auf der Saalburg. Dort lebten damals römische Soldaten. Da wir gerade das Thema Römer haben, passt das gut. Weil wir etwas früher dort waren, sahen wir uns zuerst alles von außen an und aßen unser Frühstück. Um die Saalburg war ein großer Erdwall, der damals als Schutz diente. Später hatten wir dann eine Führung durch die Saalburg. Eine nette Frau ging mit uns in einen kleinen Raum. In diesem Raum war hinter einer Glasscheibe ein Zimmer mit Rüstungsteilen, die ein Soldat damals immer bei sich hatte. Außerdem standen noch 8 Betten in diesem kleinen Raum. Keiner konnte sich vorstellen, dass 8 Männer in einem so kleinen Raum gemeinsam leben mussten. Nun ging es in einen anderen Raum. Dort standen viele Fahnen. Uns wurde erklärt, dass eine Bommel am Stiel der Fahne wie ein Abzeichen war. Wir erfuhren auch, welche verschiedenen Götter es damals gab, und das waren ziemlich viele (insgesamt 540 Stück). Gemeinsam gingen wir in einen Raum, in dem ein Römer in seiner Rüstung ausgestellt war. Wir sahen auch, welche Kleidung und welche Waffen die römischen Soldaten damals trugen. Sie bekamen jeden Tag eine Ration Getreide, aus dem sie sich selbstständig ihr Essen zubereiten mussten. Daher stammt auch unser heutiges Müsli. Wir erfuhren auch, dass die Soldaten, die damals auf der Saalburg lebten, ihre Abfälle in die Brunnen warfen, die sie nicht mehr benutzten. Das ist für uns heute sehr gut, weil wir dort viele interessante Dinge aus der Zeit der Römer finden konnten. Als die Führung vorbei war, durften wir uns noch alleine im Saalburgmuseum umschauen. Dort machten wir eine Rallye und mussten Fragen beantworten. Wir haben fast alle Fragen beantworten können. Abschließend schauten wir uns noch einen kurzen Film über die Römer in Hessen an. Dann war es auch schon Zeit und wir mussten zurück zum Bus. Ich finde es hat echt Spaß gemacht.